Die erste Rapid Surf Europameisterschaft findet in der Schweiz statt
Rapid Surfing beschreibt das Reiten auf stehenden Wellen und umfasst sowohl das Flusssurfen wie auch das Surfen auf künstlichen Wellen. Der Begriff «Rapid» umschreibt in diesem Zusammenhang Stromschnellen, die geritten werden, aber auch die rapide Surfweise, bei der oft unterschiedlichste Manöver und Tricks schnell aneinandergereiht werden.
Die erste internationale Meisterschaft in dieser jungen Sportart wird nun 2026 von Swiss Surfing organisiert: Die Rapid Surf Europameisterschaft findet vom 23. bis 26. September 2026 in der Indoor-Surf-Anlage OANA in der Mall of Switzerland in Ebikon bei Luzern statt.
Folgende Startplätze werden den europäischen Surf Verbänden vergeben:
• Open Men – 32 Startplätze
• Open Women – 32 Startplätze
• Junior Girls (U18, Jahrgang 2008 und jünger) - 8 Startplätze
• Junior Boys (U18, Jahrgang 2008 und jünger) - 8 Startplätze
• Master Women (Ü35) – 8 Startplätze
• Master Men (Ü35) – 8 Startplätze
Alle Athlet:innen können lediglich für eine Kategorie nominiert werden. Qualifikation und Registration Jeder Europäische Surfverband, welcher Mitglied bei der ESF (European Surf Federation) ist, kann bis zum 14. Januar 2026 für jede Disziplin die gewünschte Anzahl Quotenplätze anmelden. Im Anschluss wird das Organisationskomitee entscheiden, wie viele fixe Quotenplätze den Verbänden zur Verfügung gestellt werden können.
Weitere freie Startplätze werden ab dem 1. März 2026 den Mitgliederverbänden der ESF zur Anmeldung kommuniziert. Die Auswahl der Athlet:innen obliegt ausschliesslich den Nationalverbänden; eine Direktanmeldung durch Athlet:innen ist nicht möglich.
Judging und Format
Das von den DACH-Verbänden gemeinsam entwickelte neue Regelwerk CVE (Commitment – Variety – Execution) bildet die Grundlage für das Judging an der Europameisterschaft. Gesurft wird grundsätzlich in Heats mit 4 Surfenden pro Heat. Jede:r surft vier Wellen, wovon die besten zwei Scores die Gesamtwertung ergeben. In allen Disziplinen erfolgt nach der ersten Runde eine Repêchage (Hoffnungslauf). Anpassungen im Format und im Ablauf obliegen der Competition Direction bei Bedarf (Anzahl Teilnehmende, Zeitbedingungen usw.) .
Organisation
Der Vorstand von Swiss Surfing, der für die strategische Planung des Events verantwortlich ist, hat Jeroen Kuijer als Projektleiter der Europameisterschaft eingesetzt. Sandro Santschi, Co-Präsident des Verbands und Mitverantwortlich für die Kommunikation: «Jerry bringt viel Rapidsurf Know-How mit, verfügt aber auch über Erfahrung in Projektmanagement und Leadership, zudem ist er in der Szene bestens vernetzt.» Mit Delphine Sauvant, Carlo Capitanio und Dario Müller sind drei weitere erfahrene Personen aus den eigenen Reihen mit operativen Aufgaben betraut. Das Organisationskomitee wird bei Bedarf erweitert und angepasst.